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Aristarch - Der Kopernikus der Antike

Wussten Sie, dass 1800 Jahre vor Nikolaus Kopernikus bereits der griechische Astronom und Mathematiker Aristarchos von Samos erkannte, das die Erde um die Sonne kreist?

Auch wenn lange Zeit das Geozentrische Weltbild (auch als Ptolemäisches Weltbild bezeichnet) vorherrschte (was von der christlichen Kirche übernommen und entschieden verteidigt wurde) gab es auch schon im Antiken Griechenland bereits Astronomen, die den Lauf der Gestirne richtig erkannten und die Erde nicht als Mittelpunkt des Universums, sondern als ein Planet der um die Sonne kreist wahrnahmen. Aristarch prägte auch schon den Begriff der Fixsterne und erkannte, dass die Erde eine Kugel ist. Und genau wie bei Galileo Galilei zu späterer Zeit, stieß er mit seinen Ansichten, wie Plutarch berichtet, auf wenig Gegenliebe.

Des weiteren gelang es ihm den Durchmesser des Mondes annährend zu berechnen und die Entfernung der Sonne und des Mondes, wenn auch nicht wirklich richtig (1:20 statt 1:390), anhand eines trigonometrischen Verfahrens zu bestimmen.

Über Aristarch ist ansonsten wenig bekannt. Er wurde auf der Insel Samos 310 v. Chr. geboren und lebte zumindest zeitweise auch in Alexandria. Gestorben ist er 230 v. Chr.

Das meiste was wir heute über ihn wissen verdanken wir Archimedes, der ihn in seinem Werk „Die Sandzahl“ würdigte.

Ihm zu Ehren ist ein Plateau mit einem 40 km großen Krater auf dem Mond benannt.

Mittwoch, 20. September 2017, 23:43 Uhr
Letztes Update am 01.01.1970 um 01:00 Uhr
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